“Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Antfeld

In der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Antfeld ließ der 1. Vorsitzende Andreas Böning die verschiedensten Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Bei den Wahlkampfauftritten von Armin Laschet in Olsberg und Angela Merkel in Brilon vor der Landtagswahl im Mai 2017 habe die CDU-Arbeitsgruppe von Antfeld und Altenbüren Pro B7n teilgenommen und auf den unverzichtbaren Weiterbau der B7n verwiesen. Auch beim Besuch des neuen Landesverkehrsministers von NRW, Henrik Wüst, an der Baustelle der A46 und im Bürger- und Rathaus Bestwig im September 2017 sei dieser in die Pflicht genommen worden. Danach befinde sich die B7n sowohl im Bundesverkehrswegeplan als auch im Masterplan des NRW-Ministers im „Vordringlichen Bedarf“. Naturschutzrechtliche Bedenken haben jedoch erneut zu einer Verzögerung der Planung geführt, so dass jetzt eine neue Trasse erarbeitet werden müsse.

Nach den Berichten des Schriftführers, Kassierers und der Kassenprüfer gab es bei den anschließenden Vorstandswahlen einen einstimmigen Vertrauensbeweis für den 2. Vorsitzenden Martin Aleff sowie den 2. Kassierer Gerd Schmelter. Die Position des 2. Schriftführers bleibt bis auf Weiteres unbesetzt.

Ratsmitglied Jochen Siedhoff informierte die Anwesenden detailliert über die verschiedensten Themen wie die „Neue Ortsanbindung an die B7“. Der momentane Sachstand sei, dass die Stadt Olsberg zur Erstellung einer Planungsvereinbarung mit Straßen.NRW ein Honorarangebot für die erforderlichen Planungsleistungen eingeholt habe, das zurzeit von Straßen.NRW geprüft werde.
Zur Breitbandversorgung führte Jochen Siedhoff aus, dass in der Kernstadt und in mehreren Stadtteilen, u.a. in Antfeld, durch die innogy TelNet Glasfaserkabel verlegt würden, um die Haushalte über Verteilerkästen und anschließende Kupferkabel mit dem schnelleren Internet zu versorgen. Die Verlegung für Antfeld werde voraussichtlich bis Ende des Jahres erfolgen.

Ortsvorsteher Martin Aleff gab einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Er bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern/innen, durch deren Einsatz die verschiedenen Anlagen hervorragend instandgesetzt, gepflegt und somit zu einem guten Ortsbild beitragen würden. Hier hob er besonders die Neugestaltung des Kreuzweges am Hamberg hervor. Auf seine Anregung hin habe die Stadt Olsberg 3 zusätzliche Straßenlampen am Friedhofs-Parkplatz und am Bolzplatz sowie gegenüber dem Abzweig „Sonneneck“ errichtet. Für 2018 seien u.a. die Instandsetzung der Beleuchtung am Hamberg, die Anschaffung neuer witterungsbeständiger Bänke, verschiedene Unterhaltungsmaßnahmen in der Dorfmitte und eine Beschilderung historischer Flurflächen und Flurnamen vorgesehen. Martin Aleff informierte ebenfalls über das IKEK-Programm (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept), wonach die Ortsteile gestärkt werden sollen und Projekte mit einem hohen Prozentsatz bezuschusst würden.
In der allgemeinen Diskussion wurde der Wunsch nach einer mittelfristigen Ausweisung neuer Baugebiete/-grundstücke geäußert. Es könne nicht sein, dass junge bauwillige Antfelder/innen mangels vorhandener Baugrundstücke Antfeld verlassen würden. Hier müssten mit den Verantwortlichen der Stadt in nächster Zeit Gespräche geführt werden.
Diskutiert wurde auch über die Inhalte des Koalitionsvertrages und die geführten Personaldebatten. Das schlechte Stimmungsbild an der Parteibasis müsste aus Sicht des Ortsverbandes unbedingt an die verantwortlichen Abgeordneten im Hochsauerlandkreis weitergegeben werden.“