Isabell Guntermann fährt im März zum National Model United Nations (NMUN) nach New York

Olsberg. Die NMUN ist die weltweit größte Simulationskonferenz der Vereinten Nationen mit ca. 5000 Teilnehmer/innen aus der ganzen Welt und wird einmal jährlich von der National Collegiate Conference Association organisiert. Die Konferenz findet in New York am Hauptsitz der Vereinten Nationen statt.
Es handelt sich dabei um eine Simulation, bei der Studentinnen und Studenten in die Rolle der diplomatischen Vertreter der UN schlüpfen dürfen. Ganz wie diese debattieren sie verschiedene Themen, verabschieden Resolutionen und versuchen, die Interessen ihres Landes möglichst gut zu vertreten. Jede Delegation bekommt für die Konferenz einen UN-Mitgliedsstaat zugeteilt, dessen Interessen sie vertritt. In verschiedenen Komitees wird dann über politische Themen diskutiert. Dabei wird von diesen Komitees ein breites Themenspektrum abgedeckt. Neben wirtschaftspolitischen Themen spielen beispielsweise auch sicherheitspolitische und humanitäre Fragestellungen eine wichtige Rolle.
Die erarbeiteten Lösungen werden den zuständigen Diplomaten im Anschluss vorgelegt. Die jeweiligen Delegationen haben dadurch einen besonderen Ansporn eine Resolution zu verabschieden, die den Bedürfnissen der von ihnen vertretenen Länder gerecht wird.
Die Brunskapplerin Isabell Guntermann studiert in Münster Jura und fährt mit der 15 köpfigen Münsteraner Delegation nach New York. Hier darf die 23 Jährige die Interessen der Fidschi´s , die in diesem Jahr den Vorsitz bei der Klimakonferenz in Bonn hatten , vertreten. Seit Monaten bereitet sich die Münsteraner Delegation einmal in der Woche auf das besondere Ereignis vor.
Da die Teilnehmer dieser außergewöhnlichen Unternehmung die gesamten Kosten selber tragen müssen, hat der CDU Stadtverband Olsberg spontan entschieden, die junge Brunskapplerin mit einem Betrag von 250,- € zu unterstützen.

Bildunterschrift: Stellv. BM Karl-Josef Steinrücken, Philipp Rüther, Beate Ruhland, Hiltrud Schmidt, Isabell Guntermann, Kathrin Rösen und Ingomar Schennen