Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Antfeld

Zur Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Antfeld konnte der 1. Vorsitzende Andreas Böning besonders Bürgermeister Wolfgang Fischer begrüßen, der die in 2016 anstehenden (baulichen) Maßnahmen in der Stadt Olsberg vorstellte und auch zu den langjährigen Antfelder Schwerpunktthemen „Neue Ortsanbindung sowie Weiterführung der B7n“ Stellung bezog.

Bezgl. des weiteren Verfahrens „Neue Ortsanbindung“ seien bei Straßen.NRW die Prioritäten zugunsten der Planungen der vielen Brückensanierungen, auch aufgrund der engen Personalkapazitäten, anders gesetzt. Die Maßnahme „Weiterführung der B7n“ müsse im neuen Bundesverkehrswegeplan unbedingt in den „vordringlichen Bedarf Plus“ gesetzt werden, um mit der Bereitstellung der Gelder durch den Bund und einem Baubeginn zu rechnen. Hierzu müsse das Land NRW jedoch zunächst die Planungen abschließen und Baurecht schaffen. Hiermit sei leider auch in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Die anwesenden Mitglieder des CDU-Ortsverbandes zeigten sich ein weiteres Mal sehr enttäuscht über die Botschaften des Bürgermeisters. Gleichwohl wollen sie bei beiden Themen „am Ball bleiben“.
Nach den Berichten des Schriftführers, Kassierers und der Kassenprüfer erhielten bei den Vorstandswahlen Martin Aleff als 2. Vorsitzender, Claudia Schmitten als 2. Schriftführerin sowie Gerd Schmelter als 2. Kassierer das Votum der Mitglieder. Als Beisitzer unterstützen Roland Ernst, Jochen Siedhoff und Jürgen Frese (gleichzeitig Internetbeauftragter) weiterhin den Vorstand.
Ortsvorsteher Gerd Schmelter bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern/innen für die Unterstützung bei der Schnade 2015 sowie besonders für deren Einsatz bei der Pflege der verschiedensten Anlagen im Ort. Für 2016 sei die Sanierung des Kreuzweges am Hamberg vorgesehen.
Ratsmitglied Jochen Siedhoff informierte die Anwesenden detailliert über die verschiedensten Themen, wie „Wirtschaftliche Entwicklung des Aqua Olsberg, Wohnmobilstellplatz und Leader-Programm“. Hierbei würden beispielsweise Dorfentwicklungsmaßnahmen mit 65 % gefördert werden. Beim Eigenanteil von 35 % könnte die Stadt Olsberg evtl. unterstützen, auch Eigenleistungsstunden würden mit angerechnet. Für Ideen aus der Bevölkerung habe er jederzeit ein offenes Ohr.

Bürgermeister Fischer ging ausführlich auf die kürzlich beschlossene Zusammenarbeit der Tourismusorganisationen Olsberg und Brilon ein, wodurch sich beide Kommunen eine Vielzahl von Synergieeffekten erhofften.
Sodann stellte er die Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes / Zentrenkonzeptes für Bigge und Olsberg sowie den zeitlichen Ablauf in 2016 und den Folgejahren im Einzelnen vor. Ferner verwies er auf die nächste Sitzung des Stadtrates, der sich u.a. mit den Themen „Windenergie und Empfehlung für den „Kneipp-Erlebnispark“ befassen werde und gab hierzu weitere Erläuterungen.
Bürgermeister Fischer vertrat die Auffassung, dass die vielfältigen Maßnahmen den Standort Olsberg deutlich attraktiver machen und ebenfalls eine positive Signalwirkung auf die umliegenden Dörfer ausstrahlen werde.

Abschließend bedankte sich Andreas Böning ganz herzlich beim scheidenden Ortsvorsteher Gerd Schmelter für seinen unermüdlichen Einsatz in den letzten 13 Jahren  für  Antfeld.“